Corona Virus. Tag 3 in Tansania – wo es bei Euch in Deutschland und Europa schon richtig ans eingemachte geht – geht es heute bei uns los.
Keine Schule, Kindergarten, geschlossene Restaurants und Bars. Alles kein Thema – keine Arbeit zu haben, da keiner bei uns Reisen bucht oder sie wieder storniert ist schon eher ein Thema. Mein „Nachhause-Flug“ zu Ostern, der auf sehr unsicheren Füßen steht, da der Flugbetrieb noch weiter eingeschränkt wird. Irgendwie doof..
Ich tue das, was wir alle glaube ich gerade ganz viel machen: Ich tausche mich aus. Erzähle wie es mir geht und möchte natürlich auch wissen, wie es in der Heimat ist.
Und dann tauschen wir uns aus – „meine Mädels“.
Ich habe eine Whatsapp Gruppe mit meiner Mädels-Kochrunde (ich sag immer noch Mädels… aus dem Mädelsalter sind wir definitiv raus)
Wir sind weit verstreut -sowohl auf der Landkarte als mit dem, was wir so tun in unserem Leben. Und doch ist es so, dass wir trotzdem verschweißt sind. Die Lange Zeit, das früher gemeinsam gelebte Hobby und nun einfach schon viele viele lustige, leckere Kocherlebnisse.
Und ich möchte heute nicht über Tansania schreiben – ich schreibe über Zuhause (das ist diese Runde nämlich ein Stück weit für mich). Und wir alle sitzen auf einmal in diesem Boot zusammen. Flüge fallen aus, Reisen können nicht gemacht werden. Der Partner kann nicht besucht werden, weil Grenzen gesperrt sind. Quarantäne, weil man jemanden kennt, der jemanden kennt der den Corona Virus hat.
Wir werden in Urlaub, auf Kurzarbeit oder ins Home-Office gesteckt und sind alle damit beschäftigt abzuschätzen, wie schlimm es ist. Angst vor dem Virus selbst?
Eher nein…
Doch ich höre eine „meiner Mädels“, eine Unternehmerin, die erzählt, wie Sie Ihre Läden hat zuschließen müssen. Auf diesen Schultern lasten definitiv mehr Existenzen als in meinem kleinen Mikrokosmos. Und ich weiß, meinen Blog lesen viele – viele, die ganz verschiedene Herausforderungen stemmen müssen gerade.
Und da habe ich mir gedacht, dass dieser Blog einfach für Euch ist. Für die da draußen, die nicht wissen, ob Ihr Unternehmen noch sein wird, wenn dieser Sturm vorüber ist. Für diejenigen, die gerade einen Lieben Menschen nach einer OP nicht auf der Intensivstation besuchen können. Für diejenigen welche Ihre Liebsten vermissen, weil die gerade keine Grenzen überqueren können
Ich bete – weil mir das manchmal hilft.
Ich bete für Euch. Für uns. Dass das, was aus dieser Zeit heraus entsteht etwas Gutes sein wird. Das wir vorher nicht den Mut verlieren. Das wir Kraftorte und Menschen haben, die uns durch diese besondere Zeit helfen und dass wir, wenn wir das durchgestanden haben klar sind in dem, was wir tun wollen wenn wir quasi wieder ins „Freie“ dürfen. Vielleicht genau das, was wir eh schon immer gemacht haben, weil es genau das Richtige für uns ist . Oder etwas ganz anderes! Weil Zeit Zuhause (mit sich selbst auseinander gesetzt) ein neues Türchen aufgemacht hat.
Von meinem Kraftort ein Paar Bilder 🙂





Alles Liebe für Euch – ich umarme Euch
Eure Mariya
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