Karibu tena Tanzania

Karibu tena Tanzania Sybille, Sandra, Teresa & Sarah

Ich liebe es so sehr, wenn ich Volunteers und Freunde zu Besuch habe. Menschen, die ich angesteckt habe mit meiner Liebe zu Tansania. Freunde, die persönlich schnuppern wollten, wo ich mich mittlerweile so zuhause fühle.

So sehr, dass ich fast vergesse, wie unbefestigt und staubig die Straßen hier sind. Und wieviele Daladalas und Piki Piki´s rechts und links an uns vorbei düsen oder bei rot über die Ampel fahren. Oder die Piki Piki´s , die über den Zebrastreifen fahren anstatt an der roten Ampel mit uns zu warten.

Dass ich an manchen Tagen keinen Strom zuhause habe. Gut, wenn wir vorher alles aufgeladen haben, was geht. Wasser vom Wasserhahn trinken? Nein.  Unterwegs aufs Steh Klo gehen oder sich die Hände waschen in der Super Handwasch-Station (Eimer Wasser mit Hahn und Seifenspender direkt daneben). Und mehr unbefestigte staubige Strassen. Mein Baby Auto, mit dem ich mich durch Staub und Verkehr kämpfe (nicht immer Autos – gerne auch Kühe, Ziegen, Schafe, Kinder). Stoßdämpfer?  … weiß nicht.  Licht ja.  Fensterverriegelung manchmal ja – manchmal nein.   Life „this is Afrika“)  …-Wasser aus der Scheibenwischanlage? Wird überbewertet. Immer gut eine Flasche Wasser dabei zu haben, um entweder zwischendurch das Auto zu putzen oder den Motor abzukühlen. Leckeres Essen bestellen –  manchmal muss man halt seine Bestellung einmal, 2mal, 3mal, 4mal… öfters wiederholen, bis die Kellnerin auch alles bringt, was so auf unserer Bestellliste stand. Pole Pole halt. .. und Besteck? Wird manchmal auch überbewertet. 

Und dann .. .pole pole auch unsere Projekte.  Ich fahre mit den letzten Gästen zu unserer Baustelle für die Nähschule raus. Da sieht es glaube ich grad so aus wie vor zwei Monaten schon.  Tja … ohne Gäste hätte ich wohl geheult – so nur ein bisschen danach geheult. Es wird nämlich wunderbar. Halt pole pole. Früher oder später.   Immer wieder sag ich mir, dass es gut wird. 

Und dann fahr ich zur Mini Nähschule, die mich immer gleich beruhigt. Die Mamas hier stehen in den Startlöchern. Sind gut drauf und geduldig – auch hier warten wir auf die Zertifikate zur abgeschlossenen Ausbildung und der damit verbundenen Geschenk-Nähmaschine, die sie von uns bekommen werden. Doch sie sind so glücklich und freuen sich auf eine selbstbestimmte Zukunft, dass ich hier immer spüren kann, dass es gut und richtig ist, was wir machen. Egal wie langsam es manchmal voran geht.

 

Und immer wieder trotz dem verrückten Begebenheiten ist mein Zuhause ein wunderbares Heim geworden. Für uns und Besucher. Und wenn ich dann noch das Glück habe, mit Gilbert und Freunden auf Safari zu gehen, die wunderbare Natur und noch mehr auch seine Familie zu besuchen, dann ist Frieden und Ruhe in mir. Und viel Dankbarkeit dafür, dies Leben lebenzu dürfen. 

Also Danke schön, Sybille und Sandra, Teresa und Sarah. Asante sana für Eure Zeit, Euer Herz, Geschenke  und die schöne Zeit mit Euch. Für uns alle hier.

 Karibu Tena Tanzania, Kommt wieder! Irgendwann 🙂

Eure Mariya

Und falls ihr auch davon träumt, mich zu besuchen und Tansania und unsere Projekte hautnah zu erleben, meldet Euch einfach bei mir!

2 Antworten zu „Karibu tena Tanzania”.

  1. Avatar von Alexandra
    Alexandra

    Es war wunderschön deine neue Heimat mit dir zu bereisen. So viele wunderbare Begegnungen und traumhafte Erlebnisse bei der Safari. Unendlich viel Freundlichkeit auch dort wo das Leben nicht einfach ist (Masaidorf). Danke liebe Mariya und Gilbert (ihrem Freund) für diese tolle Zeit. Pole, Pole sage ich mir jetzt jeden Tag in meiner Heimat Österreich 😘

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    1. Avatar von Mariya

      Ja ja… pole pole. Und danke nochmal Dir und Deinen Mädels Euch getraut zu haben, in etwas fremdes einzutauchen mit Eurer Freundlichkeit und Offenheit. Außerhalb der gewohnten Komfortzonen zu sein:-)

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